So überrascht es nicht, dass die Kollegen der schreibenden Zunft Bands wie alte Metallica ebenso als Vergleichsgröße benennen, wie Bonfire, Threshold, 3 Doors Down oder Nickelback. Hier zeigt sich also die Hilflosigkeit, die zwölf Songs des Quartetts in eine Schublade zwängen zu wollen. Ich würde noch Namen wie "Soil" oder auch "Am I Blood" zur Liste der entfernt vergleichbaren Bands hinzufügen wollen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Samorra geloingt es auf "Religion Of THe Unbroken" eine recht eigenständige Mischung aus Tradition und Moderne zu produzieren, die wir in der deutschen Szene nicht so häufig finden - in der internationalen übrigens auch nicht! Sänger Axel verbindet vorbildlich Kraft, Melodie und leicht düstere Schwere in seinen Gesangslinien und die Band bietet ihm mit kernigen Riffs, treibenden Drums und stampfendem Bass den passenden Kontext dafür.
Höhepunkte der Scheibe sind auf jeden Fall "Hollow King" oder auch "Your Holiness". Das Schöne an der Scheibe ist jedoch die durchgängig hohe Qualität des Longplayers - hier gibt es keinen einzigen Song der schlecht wäre. Und wer sich mal auf http://www.myspace.com/samorra das Video zu "Can't Wake It Up" ansieht, der wird auch verstehen, weshalb die Band so tight und schlagkräftig ist: den Jungs fließt purer Metal durch die Adern, keine Spur von tuntigen Emo-Metalcore Attitüden. Hier wird gebangt und gerockt bis der Arzt kommt.
Unter http://www.myspace.com/samorra gibt es natürlich auch Hörproben. Ich bin begeistert und die Scheibe ist auf jeden Fall eines der Highlights dieses Jahres, da es der Band anno 2007 noch gelingt, durch Frische und Ausdruckskraft zu überraschen! Kaufpflicht!
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