„From Beyond“ erinnert zum Einen an große Namen wie Massacre (die allerdings mit fetterem Gitarrensound und mörderischen Riffs punkten können), zum anderen an alte Kreator, das der Schreigesang stellenweise an den guten Mille erinnert. Der Sound auf „From beyond“ ist rau und ungezähmt, der Tempomat wird das ein oder andere mal nach oben geregelt. Trotzdem regiert auf diesem Album nicht das Metzgermesser und es wird Wert auf Abwechslung gelegt (z.B. „View From My Coffin“).
Meiner Meinung nach sitzen den Rumänen etwas zwischen den Metalhockern: sie können nicht wirklich durch symphonisches Songwriting begeistern, klingen aber auch nicht wirklich so böse, dass man die Scheibe sicherheitshalber nur aus dem Nebenraum hört, falls doch mal der Gehörnte auf der Bildfläche erscheinen sollte. So bleibt am Ende ein Album mit wuchtigen Black Metal Songs, die sich im Verlaufe der Platte steigern (z.B. ist „But Tomorrow I Can Be“ der stärkste Song der Scheibe).
Kein Highlight, aber auch nicht wirklich schlecht. Für den westeuropäischen Markt fehlt jedoch die Durchschlagkraft um gegen hochgerüstete Produktionen der skandinavischen und deutschen Mitbewerber bestehen zu können!
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