Album der Band, welches 1995 erschienen ist, zeigt bereits mit der "Overture" die stilistische Entwicklung seit "Gutter Ballet": pompöse Sounds, ausgefeilte Arrangements und ein textliches Konzept bestimmen den episch-orchestralen Sound der Band, die sich somit deutlich vom Gros der Heavy Metal Kapellen absetzt.
Mitten im Bosnienkrieg erzählt die Band aus dem sonnigen Florida die Geschichte zweier junger Menschen in Sarajevo, die sich verlieben, aber nicht zueinander finden dürfen.
Nach dem Unfalltod von Criss Oliva und dem quasi Austieg von Jon, wurden die Vocals abermals von Zak Stevens übernommen, während Chris Caffrey als Gitarrist zurückkehrte und zudem durch Al Pitrelli verstärkt wurde, da die Plattenfirma der Meinung war, dass man einen weiteren namenhaften Klampfer in der Band brauche. Allerdings hört man auch Jon Oliva, der eigentlich nur noch in die Tasten greift, wieder als Leadsänger, was Songs wie "I Am" und "Doesn't Matter Anyway" in die Tradition älterer Savatage Songs stellt, gleichzeitig aber auch einen Ausblick auf Kompositionen des "Poets And Madmen" Albums gab. Mit "Mozart and Madness" wird dann auch direkt aus dessen 25. Symphonie zitiert, was ebenfalls einen Vorgeschmack auf spätere Projekte wie das Trans-Sibirian Orchestra gibt.
Ein zumeist tieftrauriges, wolkenverhangenes und episches Album mit besten Savatage Trademarks. Die Band ist längst aus den engen Kinderschuhen des Heavy Metal herausgewachsen und zeigt der Musikwelt, wie breit eine hart rockende Band aufgestellt sein kann. Grandiose Musikalität der härteren Gangart!
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