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Scelerata - The Sniper

VÖ: 08. November 2012   •   Label:  Nightmare
Brasilien wird ja entweder durch härtere Klänge der Marke SEPULTURA oder durch melodische Eskapaden á la ANGRA repräsentiert. SCELERATA dürften wohl eher dem Lager der letztgenannten zugeordnet werden. Da verwundert es kaum, dass Paul Di’Anno und Andi Deris Gastauftritte verzeichnen können und sogar beim Songwriting mitgewirkt haben. Für den passenden Sound sorgte wieder mal Charlie Bauernfeind. Und die Mühen der Band haben sich gelohnt, denn auf „The Sniper“ wird lupenreiner Power Metal der Marke EDGUY, HELLOWEEN & Co abgeliefert. Allerdings sollten die vielen eingängigen Hooks nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Südamerikaner eine gehörige Portion Prog-Metal in ihre Songs einstreuen, so dass man hier ein bisschen HOUSE OF SPIRITS oder THE QUIET ROOM bzw. FATES WARNING heraushört (z.B. „Must be Dreaming“ und dort etwas DRAGONFORCE („Till the day we die“ oder „Breaking the Chains“) oder STRATOVARIUS (z.B. „Drowned in Madness“). Über alle technische Finesse vergessen die Jungs aber nicht das Songwriting und liefern letztlich kompakte, gut nachvollziehbare Kraftmischungen ab (z.B. „Welcome Home“), die man auch ohne Musikprofessur gut verstehen kann. Über allem klingt Fabio Juans glasklare Stimme.

„The Sniper“ ist bereits das dritte Werk der Brasilianer und ich habe die ersten Scheiben leider verpasst, werde sie mir nun aber mal besorgen, um zu sehen, ob SCELERATA auch in der Vergangenheit so herausragend waren. „The Sniper“ ist ein Muss für jeden Fan des qualitativ hochwertigen, melodisch-progressiven Power Metal!

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