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Schizophrenia - Recollections Of The Insane

VÖ: 17. Februar 2022   •   Label:  Redefining Darkness Records
Die Jungs halten Wort. Wie von Sänger/Bassist Ricky im Interview zur EP angekündigt hat, klingt die neue Scheibe wesentlich Death Metal lastiger. Die Thrash Einflüsse schimmern nur noch selten im Riffing durch. Suchte man Blastbeats auf der ´Voices´ EP noch vergeblich, so finden sie sich nun in jedem Track. Auch der Gesang von Ricky tendiert nun mehr zum Death Metal.
Gleich der Opener zeigt, dass SCHIZOPHRENIA sich viel Mühe beim Ausarbeiten der Songs gegeben haben. Die Gitarrenmelodie beim Chorus ist großartig und bleibt sofort im Kopf. Diese Leadgitarre zaubern die Belgier in der Folge immer mal wieder aus dem Hut und verleihen so dem Album Eigenständigkeit. Da macht es auch nichts, dass immer mal wieder alte MORBID ANGEL durchschimmern - es gibt wahrlich schlechtere Querverweise. ´Recollections Of The Insane´ klingt für ein Album Debüt erstaunlich flexibel und ausgereift und hat gleichzeitig jede Menge Dampf und Zug nach vorn. Zum Glück hat das Quartett nur selten, wie bei ´Sea Of Sorrow´ oder dem Solo von ´Fall Of The Damned´, epische Anflüge.

So bleibt unterm Strich ein gutes und ausgereiftes Death Metal Album, ich vermisse allerdings etwas die Räudigkeit des Vorgängers. Man kann halt leider nicht alles haben.



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