Allerdings ginge es zu weit, Sear als bloße Dimmu- Kopie abzutun. Zwar erinnern mich sowohl einige getragene Passagen, als auch der Kreischgesang von Sänger H. Hyytiäinen an die mittlere Phase von Shaghrath und Co, es gibt aber auch bedeutende Unterschiede. So gehen Sear sehr viel straighter und weniger verspielt an ihre Sache heran. Außerdem verarbeiten sie einige Death Metal Einflüsse in ihrem Sound. Man höre zum Beispiel die immer wieder eingestreuten tiefen Growls (eigentlich doppelt gemoppelt; gibt es auch hohe Growls?). Die Songs sind durchweg solide, was leider auch bedeutet, dass keiner von ihnen wirklich heraus sticht. Aber was (noch) nicht ist kann ja vielleicht bei der nächsten Platte werden. So bleibt;Lamentations Of Destruction" ein ordentliches Death / Black Metal Album, bei dem geneigte Hörer gerne mal ein Ohr riskieren dürfen.
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