Wer jedoch den mittlerweile neunte Longplayer von Langmäne Jack Frost zuhören bekommt, der wird schnell feststellen, dass der Priester getrost im Beichtstuhl verbleiben kann. Der Ami hat sich abermals mit Frontsirene James Rivera verbündet und ein raues US-Power Metal Album aufgenommen. Musikalisch wird man sich weiterhin mit Bands wie Vicious Rumors, Jag Panzer, Helstar & Co messen lassen können. Gerade die kreischenden Ausbrüche Riveras, z.B. in "Harlot of Troy", erinnern dann aber auch an harte Priest (man denke nur an "Painkiller"). Rockiger geht es in "Ragnarock" zu. Ein stampfender Midtempo Song in dem Rivera seine Stimmbänder in den verschiedensten Facetten erklingen lässt. Eins der Highlights der Scheibe.
Am Ende wurden dann noch "Jacob", "Metal Tyrant" und "Metal Asylum" als Bonus draufgegeben. Mit "White Room" fehlt auch die obligatorische Coverversion nicht. Das Original von The Cream stammt aus den Siebzigern und hat nun eine entsprechende Chromlackierung bekommen.
Am Ende bleibt ein bodenständiges US-Powerpaket mit guten, aber nicht herausragenden Songs, die aber dennoch Spaß machen.
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