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Seven Witches - Xiled To Infinity And One

VÖ: 24. März 2003   •   Label:  (Sanctuary / Noise)

Ich kenne die erste Scheibe von Seven Witches nicht, aber laut Labelangaben soll sie sich nicht nur im Line Up völlig von dem aktuellen Album unterscheiden. In Ex-Crimson-Glory-Sänger Wade Black sowie in Destiny´s End Drummer Brian Craig hat der Saitenzupfer neue Mitstreiter gewonnen, und Annihilator-Sänger Joe Comeau steuert seine Stimme zur Grim-Reaper-Coverversion "See You In Hell" bei, während Jon Oliva bei "The Burning" zu hören ist. Leider hat die Plattenfirma keinerlei Songtitel mitgeschickt, so dass ich hier nicht mit selbigen dienen kann. Es geht jedenfalls traditionell metalig zu, und auch textlich scheint man sich entschlossen zu haben, die Fahne des Heavy Metal in einer durch Limb Bizkit und Korn verweichlichten Welt hochzuhalten. Der Titeltrack wird durch eine getragene Passage eröffnet, die für mich zum Besten gehört, was auf der ganzen Platte geboten wird. Ansonsten rutsch die Platte für mich ein wenige zwischen den Stühlen durch. Weder ist sie so schnell und rau, dass sie durch kompromisslose Speed-Metal-Härte begeistern könnte, noch ist sie so melodiös, dass sie als Ohrwurmlieferant in die Bücher eingehen würde. So bleibt unterm Strich eine Scheibe, die viele gute Ansätze hat, deren Gitarren zwar rau, aber oft doch etwas zu drucklos klingen und die damit sicherlich mit einer gewissen Regelmäßigkeit in meinem CD Player routieren, aber nicht den Einzug in meine absoluten Faves finden wird.

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