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Shortino - Chasing my dream

VÖ: 14. Juli 2009   •   Label:  Metal Heaven

Releases" ein Livealbum, so dass "Chasing My Dream" das Zweitwerk nach "It's About Time" (1997) ist. Mit von der Partie sind Workaholic Miachel Voss und u.a. Jaded Heart und Mad Max Mitglieder. Trotz dieser Starbesetzung gelingt es Shortino auch dieses Mal nicht, eine zündende Platte aufzunehmen. Zweifelsohne hat die kratzige Stimme des Amis einen gewissen Charm und sein Stil gefällt mir auch, nur sind die Kompositionen leider allesamt lahm und langweilig, wie ein Rennpferd, dem man in die Beine geschossen hat.
"Remember You" nervt schon durch die ewigen Wiederholungen des Refrains - man ist fast verleitet zu sagen:Ja doch, ich remembere den verdammten Refrain ja jetzt!" "To The Cross" ist dehnbar wie angetrockneter Uhu und kommt nicht aus dem Kreuz!
Erst der Refrain von "Nocturnal" lässt den Hörer mal aufhorchen, da hier ein bißchen Druck gemacht wird und die Melodie nicht nervt.
Besagtes Rennpferd bekommt den endgültigen Gnadenstoß mit "Take my heart and run" und "Promises" - und wenn es niemand anders macht, so würde sich der Gaul wohl selbst die Knarre an den Kopf setzen. Ich bin ja ein Balladenfan, aber hier hört der Spaß irgendwie auf.
Es sieht leider so aus, als würden Shortino und ich in diesem Leben nicht mehr auf einen grünen Zweig kommen. Das Manko der ersten Scheiben wird hier weiter kultiviert: Langeweile und Ideenarmut!

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