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Shotgun Express - Gypsy Blues

VÖ: 06. Mai 2012   •   Label:  Sound Guerilla/DA Music
Wie eine Sirene scheint die barbusige Zigeunerin des Todes die hardrockende Gemeinde in ihren Bann ziehen zu wollen. Zu den ohrenbetäubenden Sounds des Stuttgarter Fünfers schwingt sie ihre Hüfte und fesselt jeden Fan solcher Bands wie Danger, Danger, Crazy Lixx, Hardcore Superstars, Cinderella oder The Quireboys. Während Sänger Diamond Flow rotzig im Stile von Sebastian Bach und Danny Rexon (Crazy Lixx) vor sich hin melodiosiert, drückt die Hintermannschaft ein ordentliches Pfund Dreck durch die Boxen der P.A. Mit „Suicide“ oder „L.A.M.F.“ schafft man den Schulterschluss solch dreckiger Haudegen wie den L.A. Guns oder Sister. „A Wasted Life“ scheint die Reinkarnation des klassischen Tom Keifer Riffs zu sein und greift Elemente des Mississippi Blues auf. Der Opener „Shotgun Express“ überrollt den Hörer tatsächlich wie ein Hochgeschwindigkeitszug, der eine staubtrockene Landstraße herunterdonnert. Selbstverständlich bekommt der Hörer mit den obligatorischen Balladen („Angel Without Wings“ und „When A Man Loves A Woman“) auch mal kurze Verschnaufpausen.

Kein Wunder, dass die Band bereits die Bühne mit Kollegen wie Cinderella, Bonfire, Wig Wam, H.E.A.T. oder China teilte, ihr Debüt ist die beste Visitenkarte für eine bodenständige Hardrock Truppe, die den amerikanischen Hardrock der 80iger Jahre nach schwedischem Vorbild mit punkigem Rotzsound verbindet. Laut und dreckig und Made in Germany – wurde ja auch Zeit!

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