Die ersten beiden Songs kommen noch recht straight aus den Boxen. Aber auch hier gibt es schon Orchestereinsätze, Congas und Keyboardeinsätze. Eigentlich führen die Zutaten dazu, dass mir die Songs zu pathetisch werden. SIGHT schaffen es, den Bombast nie kitschig wirken zu lassen. Auch in der Folge baut die Band Instrumente wie Hammond Orgel oder Saxophon ein, die auf meinem Allergiepass ganz weit oben rangieren. Erstaunlicherweise nerven die Sound auf ´In Somniphobia´ überhaupt nicht, sondern sind sehr songdienlich. Das gilt auch für die Breaks innerhalb der Songs, die nie dazu führen, dass der blutrote Faden abhanden kommt. Da sollten viele Was-weiß-ich-Core Bands mal Nachhilfe nehmen. Diese Platte ist nichts zum Nebenbeihören, am besten gebt ihr sie euch über Kopfhörer, denn dann gibt es ganz großes Ohrenkino, bis die Worte „I’m sorry but i have to go now“ die musikalische Reise beenden. Genau für diese Situation wurde wohl die Repeattaste erfunden.
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