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Sigh - Scenes From Hell

VÖ: 19. Januar 2010   •   Label:  The End Records / Soulfood Music

Die popigen, jazzigen und spacigen Elemente sind komplett verschwunden; na ja, so was wird in der Hölle wohl auch nicht gespielt. In der neuen Dekade punkten SIGH mit old school Black Metal, der geschickt klassische Elemente einbindet. Zum Glück gibt es nicht die dulligen Bombast-Keyboards und ausgelutschte Spinette. Schon im ersten Track wird klar, dass diese Einflüsse im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten daher kommen. Gegen die Prognosen der Plattenbosse hat bereits JOHNNY CASH bewiesen, dass ungewöhnliche Trompeten Songs sehr bereichern können – so wurde ´Ring Of Fire´ gegen alle Unkenrufe einer der größten Hits des Großmeisters. Soundmäßig haben beide Veröffentlichungen außer dem Mut zu neuen Klängen aber nicht viel gemein. Also zurück zu SIGH. Dadurch, dass der Sound nicht aufgeplustert wird, klingt er umso überzeugender und das Zusammenspiel von bösem Black Metal und den oft fröhlichen, klassischen Melodien sorgt für Frische. Auch wenn die Jungs wie bei ´The Summer Funeral´ mal vom Gas gehen und epischer werden, schaffen sie dies ohne jeden Anflug von Kitsch. Die Szenen aus der Hölle sind innovativ und traditionell, episch und erdig. Da ja bereits Bon Scott mit einem Begrüßungscocktail im South Of Heaven wartet, gibt es nun eigentlich keine Bendenken mehr nach dem Ableben den Fahrstuhl ins Untergeschoss zu betreten.

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