Die Erde hat sich in ein unwirtliches Ödland verwandelt und die Tore zur Hölle haben sich geöffnet. Aus der Asche ist eine neue Generation auferstanden: die Heavy Metal Survivors.
Wenn der Opener „Breaking the Spell“ aus den Boxen dröhnt, bekommt der Hörer einen Eindruck davon, wie WARLOCKs „True As Steel“ nach Ansicht der Band seinerzeit wohl hätte klingen sollen – und vielleicht auch müssen. Die Riffs bringen die Röhren der Amps zum Glühen, die Felle der Drums werden amtlich verdroschen und Frontfrau Laura „Demon Queen“ veredelt die Songs mit ihrer genialen Heavy Metal Stimme – unterstützt von gelungenen Gang Shouts in den Refrains. Dass die Italiener auf ihrem dritten Album radiotauglicher sind denn je, wird mit „Buio Omega“ unmissverständlich unter Beweis gestellt. Das Einstiegsriff verbindet frühe AXXIS mit WARLOCK, die Melodien erinnern an DOKKEN zu deren härtesten Zeiten. Besser kann man es im Grunde nicht machen. Auch „Pedal To The Metal“ zitiert mit seinem Einstiegsriff die Großen der 80er und 90er, dieses Mal denke ich an SKID ROWs „Midnight/Tornado“. Mit „Phantasm“ erhält das Keyboard Einzug und verleit dem Song einen Touch italienischen Horror Metals, während „Slaves of Hell“ als reinrassiger Power Metal Kracher durchgeht, der Fans von SEAX & Co gefallen dürfte. Mit „Nightmare“ atmet die Band dann wieder etwas durch und manövriert in gemäßigterer WARLOCK Manier durch den Song. SIGN OF THE JACKAL bedienen sich auf „Heavy Metal Surviors” den unsterblichen Stilmitteln ihrer Vorgänger und kombinieren dadurch liebgewonnene Elemente von Bands wie WARLOCK, DOKKEN & Co. Jedoch wirken SIGN OF THE JACKAL niemals wie ein Abklatsch oder eine billige Kopie ihrer Vorbilder, denn die Songs sind eigenständig arrangiert und mit viel Enthusiasmus und Frische eingespielt. Ausfälle gibt es auf „Heavy Metal Survivors“ nicht und mit „Buio Omega“ oder „Breaking The Spell“ hat die Band echte Heavy Metal Hits im Gepäck. Die sechsjährige Wartezeit hat sich definitiv gelohnt, zumal es deutlich besser als auf dem Vorgänger „Breaking the Spell“ gelungen ist, die Energie der Band in einem kraftvollen Sound einzufangen.
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