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SIMULACRUM – Genesis

VÖ: 11. Februar 2021   •   Label:  Frontiers
Das Besondere an der Band ist, dass sie zwei Sänger hat. Diese unterschiedlichen, starken Stimmen optimieren das Ideenreiche Songwriting, welches nicht mit Bombast, Melodik, Komplexität und Aggressivität spart. Die Gitarrenarbeit aber auch die Keyboards erinnern an Symphony X zu ihrer Hochphase zu “The Devine Wings Of Tragedy“. Das heißt, orchestral klassisch trifft hier auf ordentliche Metal Schlagkraft. Ein gutes Beispiel hierfür ist „Scorched Earth“, welches gut auf ein SYMPHONY X Album gepasst hätte. Mehr Traumtheater gibt es beim Opener „Traumatized“ und „Nothing Remains“, mit dem Unterschied, dass wie gesagt zwei unterschiedliche Sänger für Akzente sorgen. Das Titelgebende “Genesis” ist in vier Teile aufgeteilt und sorgt mit ordentlich epischen Passagen, tollen progressiven Spielereien für großes Konzept-Kopf -Kino. Fazit: mit Genesis haben SIMULACRUM mein Interesse geweckt. Zwar sind ihre Einflüsse deutlich zu identifizieren, gehören aber auch zu den Favoriten in meinem klassischen Progressive Metal Kosmos. Fans der in dieser Besprechung genannten Bands sollten an SIMULACRUM ihre Freude finden. Technisch können die Musiker in jeder Hinsicht überzeugen, spannende Songs schreiben auch.



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