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Six Feet Under - Undead

VÖ: 31. Mai 2012   •   Label:  Metal Blade
Für mich stellt „Warpath“ nach wie vor das Maß aller Dinge in Sachen SFU dar: damals stimmten Songwriting und Sound, während eine der beiden Komponenten auf späteren Alben häufig zu wünschen übrig ließen. Dennoch segneten die Amis niemals das Zeitliche und mit Alben wie „Commandments“ oder zuletzt „Death Rituals“ konnte man sich ja auch immer wieder eindrucksvoll ins Gespräch bringen. So ganz ohne Kollateralschäden ging es bei „Undead“ dann aber doch nicht zu und von der bisherigen besetzung sind nur der Käpt’n und sein Steuermann (Steve Swanson) übrig geblieben, der Rest hat neu angeheuert. Und auch wenn Rob Arnold und Kevin Talley zumeist in anderen musikalischen Gewässern gefischt haben, gibt es auf dem neunten Studioalbum der Band doch lupenreinen Todesmetall. Erwartungsgemäß ergibt man sich natürlich nicht in endlosen Blast Speed Attacken, sondern versucht eher durch brutale Riffs Druck zu erzeugen. Dennoch scheut man sich auch nicht davor mal ein paar Knoten mehr zu machen (z.B. „Formaldehyde“ oder „The Scar“).

Unterm Strich bleibt „Undead“ das, was man von einem SFU Album erwartet: ein kraftvolles Midtempo Death Metal Album. Während die Scheibe in Gänze angenehm zu hören ist, fehlen leider etwas die herausragenden Momente. Und so bleibt „Warpath“ meine erste Referenz für die Totenrede, wenn es dann doch irgendwann mal soweit sein sollte.

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