Ich sehe die Band auch eher als Göteborg Deather mit einem Metalcore Einschlag. Von Hardcore im eigentlichen Sinn ist nichts zu hören. Das Problem, das ich mit ´Reborn´ habe, ist, dass die Scheibe irgendwie auf heftig getrimmt wurde, es aber nicht ist. Die Riffs und Melodien sind in der Regel lieb und eingängig. Mir sind sie Songs auch zu vorhersehbar. Das alles hat zur Folge, dass dieses Release an mir vorbeigeht, obwohl es solide gemacht ist. Eigentlich haben alle Songs gelungene Parts, wirken für mich im Ganzen aber oft nicht stimmig. Dann und wann sollte ein Song einfach mal nach 2:30 zu Ende sein. Aber insbesondere wenn der Fuß vom Gaspedal genommen wird, erinnern die Koblenzer oft an ältere Doomscheiben aus England. Das ist mal ein gutes Trademark, das sie von der Masse anderer Bands dieser Art abhebt. Als Zugabe gibt es noch ein Video zum Titeltrack, der für mich der beste Song des Albums ist. Vielleicht hat ´Reborn´ aufgrund der Eingängigkeit kommerzielles Potential, zumal diese Mucke zur Zeit ja gut läuft. Ich hätte es gern mit mehr Individualität und Seele gehabt.
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