Mit den treibenden Nummern „Metal In Your Face“, „We’re An Institution“ und „Ridin’ With The Devil“ legt man mit einem Eröffnungstriple los, das es in sich hat. Dreckig, laut, nach Schweiß und Whisky riechend bzw. schmeckend. Sägende Gitarren paaren sich mit der unnachahmlichen Stimme von Nina C. Alice. Und Nina ist und bleibt mit ihrer rotzigen Reibeisenstimme schlicht die beste Sängerin, die man sich für solche Musik wünschen kann. Man fragt sich unweigerlich, womit die Dame eigentlich nach dem Aufstehen gurgelt (Hochprozentigem? Rasierklingen?) und könnte sie ohne Zweifel als den weiblichen Lemmy Kilmister bezeichnen. Und so verwundert es auch nicht weiter, dass der alte Motörhead-Krawallbruder bei drei Songs Credits als Co-Writer einstreicht (und sich der Anfang von „Trouble Shooter“ arg nach Motörhead anhört). Zwar ist der Band kein Überhit wie „Life’s A Bitch“ vom „What The Hell“ Album gelungen, dennoch kracht „Peace Breaker“ ganz gewaltig und sollte genug Kaufanreize für Fans dieses Genres bieten.
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