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Slash - Same

VÖ: 10. April 2010   •   Label:  Roadrunner Records
Autor Bild
von Eric Ossowski
10. April 2010

Nachdem er seine Fans zwischenzeitlich mit Velvet Revolver schon mehr oder weniger erfreut hat, hat er nun eine ganze Menge namhafter Vokalisten um sich geschart, um dieses Soloalbum zu veröffentlichen. Ein gewisser Axl Rose ist überraschenderweise nicht unter den Sängern. Dafür illustre Größen wie Iggy Pop, Ozzy Osbourne, Kid Rock oder Chris Cornell. Ähnlich wie das selbstbetitelte Album von Black Sabbath’s Toni Iommi lässt sich ein gewisser Compilationcharakter natürlich nicht abstreiten. Der Vorteil ist, dass Slash seine ganze Bandbreite ausspielen kann: Blues, Hardrock, Metal und Balladen – der Meister fühlt sich in allen Genres zu Hause. Meine persönlichen Highlights sind der düstere Opener „Ghost“ (mit dem großartigen Ian Astbury von The Cult) und der grandiose Rocker „Dr. Alibi“ (mit dem noch großartigeren Lemmy). Überraschenderweise kann auch Fergie von den Black Eyed Peas bei „Beautiful Dangerous“ mit Rockröhre überzeugen. Natürlich gibt es auch ein paar Nummern auf der Platte, die mir nicht ganz so gefallen (die aber bei anderen Hörern vermutlich auf mehr Gegenliebe stoßen werden). Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Slash mit diesem Album das blutleere „Chinese Democracy“ seiner alten Kapelle um Längen abhängt.

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