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Sleazer – Deadlights

VÖ: 03. Februar 2023   •   Label:  Steel Shark Records
Mit verändertem Line-Up stürzen sich Frontmann Roberto Cenci und seine Truppe von der ersten Note in den Melodic Metal Dschungel, nachdem sich mit dem Intro „Sewer Maze“ aufgewärmt wurde. Nach dem gutklassigen titelgebenden Opener, wird es mit dem folgenden „Speed of Fright“ erst richtig gut: kernige Riffs, Double Bass, eingängiger Refrain und gelungene Arrangements. Bei „Sarnath“ fühlt man sich dann ob des galoppierenden Riffs an RUNNING WILD erinnert und insgesamt könnte der Song auch aus der Feder von BLAZON STONE oder ROCKA ROLLAS stammen. Glücksgefühle für Traditionalisten.
Kleinere Sleaze Einflüsse gibt es dann bei „All my words inside“, bevor in „Of Storm and Steel“ das Gaspedal durchgetreten und der Trueness-Faktor hochgeschraubt wird. Mit „Black Witch“ bleibt man dem Power Metal gewogen und stürzt sich anschließend Kopfüber in das flotte „Horror At Red Rock“. Klasse. Erst mit „Night Desire“ wird es deutlich rockiger und man fühlt sich an frühe DYNAZTY erinnert und bekommt auch gleich noch eine ordentliche Ladung Tasteninstrument um die Ohren georgelt. Gefällt mir aber trotzdem. Vor allem weil sich Sänger Roberto als vielseitig genug erweist, um sowohl kernige Hard Rocker als auch gestandene Power Metaller überzeugend zu intonieren.
Mit „Deadlights“ liefern SLEAZER ein gestandenes Melodic Power Metal Album mit geilen Riffs, ordentlich Druck und vielen guten Melodien ab, ohne dabei jedoch in kitschige Gefilde abzudriften. Insofern könnte man den Italiener guten Gewissens den Stempel „Geheimtipp“ aufdrücken.
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