Die sieben Songs bewegen sich dann letzten Endes doch irgendwo im Bereich des atmosphärischen Black Metal, wobei man zwei kürzere Akustiknummern eingeschoben hat - aber auch das wäre für diese Szene ja nichts ungewöhnliches. Mich kann am ehesten "Chapter VI" überzeugen, da hier die Gitarrenmelodien am eingängigsten ausgefallen sind. Was ich allerdings erwartet hätte, wären wirklich viele Gitarrenläufe etc gewesen, wie man es etwas von Instrumentalstücken bei Arch Enemy & Co kennt, doch da herrscht hier Fehlanzeige. Unterm Strich haben die beiden Herren hier eine Reihe recht höhrenswerter Black Metal Songs komponiert, die auch tatsächlich eine gewisse Atmosphäre aufbauen, ein echtes Unikum musikalischer Genialität der ungehörten Art liegt mit "Silence" jedoch nicht vor. Eben ein Black Metal Album ohne Vocals.
Die Scheibe ist kurzweiliger als befürchtet, dennoch wäre ich für weitere Versionen mit Sänger.
Wem nun aber mal gerade der Sinn nach unverstümmelter Instrumentalmusik steht, der sollte das Duo antesten.