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Solitude Aeturnus - In Times Of Solitude

VÖ: 12. August 2011   •   Label:  Massacre

Die Fünf Songs des Demos wurden remastert und durch einige Bonustracks erweitert. Bei diesen Tracks handelt es sich in erster Linie um Liveaufnahmen aus dem Jahr 1988 z.B. aus Johns Garage und aus dem Proberaum. Mit "Mirror of Sorrow" wurde schließlich noch ein weiterer Demosong ergänzt. Die Soundqualität der Bonussongs lässt allerdings sehr zu wünschen übrige, so dass diese Beigaben eher eine Anekdote aus dem Leben einer Band darstellen als tatsächlich hörenswerte Schätze der Doom Metaller.
Die 5 Songs der EP hingegen wissen zu überzeugen, auch wenn man hier nicht Frontsirene Robert Lowe zu hören bekommt, denn dieser stieß ja erst nach den Aufnahmen zur Band. Stattdessen hören wir Kris Gabehardt, der weniger weinerlich klingt und eher einen schaurigen Sprechgesang bietet, was aber auch einen gewissen Reiz hat. Musikalisch sind Songs wie "It came Upon One Night" ohnehin hörenswert und mir gefallen sie auch mit Kris am Mikro, aber das ist wohl Geschmackssache.
Der Preis von 15-20 Euro scheint mir allerdings nicht gerechtfertigt, auch wenn die CD anscheinend mit dickem Booklet kommt (liegt mir allerdings nicht vor). Die Veröffentlichung der EP ist begrüßenswert, die Bonustracks braucht so wirklich kein Mensch, so dass eine Bonusaktion als Anhang einer Studioscheibe oder eines Livealbums oder so sicherlich sinnvoller gewesen wäre als die hier gewählte Lösung.
Fazit: Die 5 Songs der EP sollten im Schrank des Fans nicht fehlen, die Bonustracks wird man sich kaum genüsslich zu Gemüte führen, so dass die Veröffentlichung insgesamt einen fahlen Nachgeschmack behält.

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