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Sondaschule – Unbesiegbar

VÖ: 13. Januar 2022   •   Label:  Warner / Solitary Man
20 Jahre beglückt uns die Truppe aus Mühlheim nun schon mit ihrer gefälligen Mischung aus Punk, Rock und Ska, wobei man sich auch in der Gegenwart stilistisch keine unverrückbaren Grenzen gesetzt hat. Entsprechend geht es mit „Gute Zeiten“ und „Ich verspreche mir selbst“ mit viel Dampf kraftvollem Ska-Punk los, bevor es mit „Was ich am liebsten mach“ zunächst etwas gechillter wird. Doch genau mit diesem Sound begeistern SONDASCHULE die Leute auf den Sommer Open Airs seit Jahren – und auch hier folgt der ruhigen Strophe ein gelungener Chorus mit fetten Stromgitarren und opulenten Bläsern. „Merkst du nicht“ verbindet dann Ska mit NDW-Sounds und klingt doch 100% nach SONDASCHULE. Wie Entschleunigung geht lernen wir schließlich in „Keine Zeit“. Das titelgebende „Unbesiegbar“ ist der deutlichste Ausflug in poppigere Gefilde, die mit dem schnellen Ska-Track „Beverly Hills“ aber zum Glück sofort wieder verlassen werden. Einer der Höhepunkte und sicherlich der ungewollt tragische Klimax der Scheibe folgt mit dem saustarken „Bevor ich irgendwann mal geh (ist schon OK)“, denn der Song hat durch den plötzlichen Tod von Gitarrist Daniel „Blubbi“ Junker im vergangenen Jahr eine ganz neue Bedeutung bekommen hat. Musikalisch und atmosphärisch ist der Song der domestizierte Sommer-Sonne-Open-Air-Pogo. Mit Sicherheit ein Kandidat für den zukünftigen Live-Evergreen. Kraft- und schwungvoll geht es weiter: „Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen“ und „Hast du vielleicht“. Gemächlicher geht es mit „Morgens um halb 4“ weiter, welches auch durch auch auf einem rockigen HipHop Album platziert werden könnte. „Liebe für Freaks“ ist eine Mischung aus Kraft und Ruhe und mit „Zwischen Ampel und Laterne“ swingt man sich fast etwas aus dem Album.
 Mit „Unbesiegbar“ präsentieren SONDASCHULE ein starkes musikalisches Statement in unruhigen Zeiten, dessen positive Energie sowohl der Band zur Selbstheilung gereichen dürfte als auch den Fans zur Überwindung der Corona-Durststrecke: „Die Welt gehört uns! Jetzt komm‘ die guten Zeiten!“





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