Zum Hauptinhalt springen

Sonic Station - Sonic Station

VÖ: 19. März 2012   •   Label:  Frontiers
Kopf ds Projektes ist der Schwede Alexander Kronbrink, der mit diesem Projekt ein paar altbackene 80iger AOR Wellen auf den Weg ins 21. Jahrhundert schicken wollte. Ich bin nun wahrlich ein Freund des lauen Classic Rocks und auch des poppigen AOR – Bands wie Pride of Lions, H.E.A.T. & Co sind Dauergast in meinem Player, doch irgendwann muss man auch mal ein Ende finden. Ein Song wie „Hold on to Me“ mit seinem nervigen Gebläsere könnten problemlos auf dem Soundtrack der 90iger Jahre ARD Vorabendserie „Sterne des Südens“ zu finden sein. Mit „The Most beautiful Fear“ dürfte man sogar die alternde Besatzung des Traumschiff dazu bringen den Kahn auf einen Eisberg zu manövrieren und „Never let the sunshine die“ darf als musikalische Umsetzung finsterster Nacht bezeichnet werden.

So oder so stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Projekten ja immer wieder. Umso deutlicher muss diese Frage jedoch gestellt werden, wenn am Ende so ein seichtes Gedudel herauskommt. Gegen den Großteil der 11 Songs wirken HEART und Roxette wie Grindcore Kapellen und Patrick Lindner rückt auf der Liste der reudigsten Rocker gleich auf Platz 2 hinter Lemmy.

Tja, was bleibt unterm Strich von diesem Scheibchen? Lauwarmer Poprock, dessen Härtegrad bestenfalls zwischen Police und entschärften Bad Englisch liegt. Sonic Station hat mir Hardrock oder gar Classic Rock meist wenig zu tun und auf NDR 1 hört man heute flottere Songs als diese 11 Kompositionen. Kurz und gut: diese Scheibe braucht nun wirklich kein Mensch!

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?