Was dabei herauskommt klingt wie eine interessante Mischung aus DREAM THEATER (Na klar) und traditionellem Heavy Metal /Hard Rock. Die Stimme von Scott Soto sorgt für diesen traditionellen Anteil. Viel besser kann man diesen Stil kaum singen. An einigen Stellen erinnert er an Ronny James Dio, hat dabei aber an allen Stellen seinen eigenen Stil. Vom Songwriting passt das wunderbar. Vertracktes, Episches trift hier auf melodisches traditionelles Handwerk. Echte Überraschungsmomente treten dabei weniger auf. Das liegt aber auch an der Erwartungshaltung an die Musiker, die sicher zu den besten ihres Faches gehören. Der einzig mir unbekannte Musiker ist an dieser Stelle Ron, dessen Gitarrenspiel wahnsinnig gut ist. Weiß gar nicht wie ei so exzellenter Musiker bei den Posern G'n'R spielen konnte.
Die Zielgruppe für dieses ernst gemeinte Fulltime Band (O-Ton Portnoy) ist also vorhanden. Stellt Euch DT etwas traditioneller vor oder Malmsteen wesentlich episch progressiver. An einigen Stellen knallt es aber auch etwas moderner und heftiger, ohne auf gute Hooklines zu verzichten (z.B."Lost in Oblivion").
Wie kommt Apollo in den Bandnamen? Er ist der altgriechische Gott der Musik und Poesie. Das passt also irgendwie.
Wenn sich jemand über die neue Kooperation von Billy Shehann und MIke Portnoy wundert: Die Winery Dogs haben sich übrigens nicht aufgelöst. Sie pausieren nur.
Ob die Sons Of Apollo so durchstarten wie Dream Theater ist abzuwarten. Die Songs überzeugen! Die Band geht 2018 auf Welt Tour.
Proggies: anchecken müsst ihr das schon!
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