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Sound Of Silence - La Casa De Los Lamentos

VÖ: 24. September 2007   •   Label:  Underhillrecords
13. November 2007

Mit deutlichen Einflüssen aus dem schwedischen Melodic-Death-Bereich bestückt, verschanzte man sich schon früh im Proberaum, um dort an den Songs für die erste Split-CD mit den Jungs von Legacy Of Cain vorzubereiten. Weitere zwei Jahre steht nun das offizielle Debüt des spanischen Sextetts ins Haus – und glaubt man den Vorab-Kritiken, erwartet einen mit „La Casa De Los Lamentos“ ein echter Hammer. Zwischen Wunschtraum und Realität stehen jedoch zehn Songs, die der hohen Erwartungshaltung gerecht werden müssen. Das Album beginnt recht ansprechend als Mix aus Gedresche und New-School-Thrash, vereinsamt aber mit wachsender Spieldauer zu einem recht gelungenem Wutklumpen, dessen Vorzüge bereits nach den ersten Takten offenbart werden. Sound Of Silence trümmern sich nämlich mit größter Aggression durch ein recht leicht durchschaubares Fundament aus schnellen Rhythmen, dezenten Melodiebögen und wüstem Gekeife und Gegrunze, so dass allgemein schon nach den ersten zwei bis drei Songs gesagt scheint, was Sache ist. Im Laufe der 40-minütigen Extrembeschallung entschließt man sich zu einigen interessanten Tempovariationen, die den Vergleich mit besagten amerikanischen Kapellen rechtfertigen. Das Songmaterial ist im weitesten Sinne auch noch nach einigen weiteren Durchläufen sehr gut hörbar. Der feine Unterschied liegt nämlich vorwiegend im Verhältnis zwischen der einzelnen Komposition und dem Album als Ganzen. An sich betrachtet findet sich unter den insgesamt neun Tracks sicher das eine oder andere Highlight. Wer Spaß hat, ohne Ende Geknüppel um die Ohren geschleudert zu bekommen, sollte sich dieser Scheibe unbedingt annehmen!

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