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SPITE FUEL - Flame To The Night

VÖ: 07. November 2019   •   Label:  Black Sunset/MDD
Das Album hat schon seinen gewissen "Punch", aber es reißt mich nicht vom Hocker. Das Label sortiert den Stil der Band bei Heavy Rock ein. Mache ich die Augen zu, höre mir die Lieder an, ist das für mich auf Power-Chords basierende Biker-Mucke mit Mitgröhlanteilen. So ein bisschen wie die ONKELZ auf englisch. Beim ersten Hören des Albums, was mit dem Instrumental Flame To The Night beginnt, erweckt eben jenes Liedgut mit dem Lick der Leadgitarre Erinnerungen an die Kapelle RAMMSTEIN mit ihrem Song Deutschland. Bei Two-Faced zuckte es durch mich im Refrain, als die Harmonien sich fast zu BON JOVIs Living On A Prayer entwickelten. In der Konsequenz passierte nach der Andeutung nichts. Mehrmaliges Hören ließ die Flamme auf mich, wie gesagt, nicht überspringen. Der Sound des Albums ist druckvoll, jedes Mitglied kann mit seinem Instrument umgehen. Ja, ich finde wieder was am Schlagzeug auszusetzen. Wie schon bei anderen Künstlern in der Vergangenheit (und dazu zählten auch Majoracts wie ALTER BRIDGE), nimmt der Mix den Drums die Lebendigkeit. Druckvoll ist das Drumming, aber es klingt sehr platt oder flach. Plock-plock-ticke-ticke-plock-plock--ticke-. Becken oder Hi-Hat haben einen eher zischenden Klang. Mir gefällt so ein Klang überhaupt nicht, dem Produzenten, dem Schlagzeuger, der Band scheinbar schon. Die Bitrate der zur Verfügung gestellten Soundfiles umfasst 192 kBit/s, liegt es daran? Ich bin der Auffassung: Nein! Damit beende ich das Review. Diejenigen, die Musik im Stile der ONKELZ hören, werden meiner Meinung nach Gefallen am Album finden können, von mir erhält es eine solide durchschnittliche Bewertung.
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