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Stephen Davis - Hammer of the gods - Led Zeppelin die Saga

VÖ: 20. Dezember 2008   •   Label:  Rockbuch Verlag ISBN 978-3-927638-43-3
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von Eric Ossowski
20. Dezember 2008

Ich persönlich halte Led Zeppelin zwar für leicht überbewertet (auch wenn ich insbesondere ihr Debüt immer mal wieder gerne auflege), aber es ist unbestritten, dass diese Band einiges für die Rockmusik getan hat. Angefangen natürlich bei einer Weiterentwicklung des Blues (Hardrock gab es Ende der 60er Jahre schließlich noch nicht), wie dies Stephen Davis am Anfang des Buches auch schildert. Dies gerät zwar etwas langatmig (wen interessiert schon wirklich, wer bei Jimmy Pages Band Yardbirds die ganze Zeit ein- und ausgestiegen ist?), doch hat man sich durch den etwas zähen Beginn gekämpft, wird man mit (nicht selten schlüpfrigen) Anekdoten nur so überhäuft. Man darf schließlich auch einiges erwarten, wenn schon auf dem Cover eine „Hommage an Dekadenz und Wahnsinn“ lockt. Die Vita der Zeppeline zeigt deutlich, dass das, was uns Britney Spears und Konsorten heutzutage als Exzesse verkaufen wollen, nichts mehr als lauwarmer Kinderkram sind. Ein kleiner Auszug gefällig? „Die beiden älteren Groupies bekamen den Beinamen ‚Ugly Sisters’, waren jedoch, wie man fand, nicht ohne einen gewissen nuttigen Reiz. Man beschloss, sie irgendwie ins Hotel zu lotsen, dort mit ihnen einen kleinen Gangbang zu veranstalten und sie dann mit sahnegefüllten Donuts vollzustopfen.“ Nichts für kleine Kinder also dieses Buch. Wer also nicht allzu zart besaitet ist, der dürfte durchaus seine Freude an diesem Buch haben. Ach ja – der musikalische Werdegang wird natürlich auch beschrieben.

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