Mein erster Eindruck war, dass sich die Songs stilistisch zum Teil gravierend voneinander unterscheiden. „Unfinished“ ist z. B. ein Lied, bei dem schon mal härter in die Tasten gehauen bzw. zwischenzeitlich sogar auch gescreamt werden darf. Hier geht die Mukke tatsächlich eher in Richtung Metal(-core). „Hesitate“ dagegen ist ein ruhiges, gefühlsbetont melodisches Stück in Richtung Pop / Modern Rock. Mein Eindruck wurde durch einige Zeilen des Infoblatts unterstrichen, denn dort hieß es, dass das Album „von jeglichen stilistischen Beschränkungen“ befreit ist und „das Zeug heavy, melodisch, düster, langsam … einfach wunderschön“ ist. Ich musste mir beim nochmaligen hören nun zunächst einmal darüber im Klaren werden, ob mir ein solcher „Musikmix“ gefällt oder ob mir doch zu sehr der rote Faden fehlt. Ich für mich muss sagen, dass mir der Stone Sour Mix gefällt, ich kann mir aber ebenso vorstellen, dass sich manch einer mit der Platte schwer tun wird.
Wer an rockigeren Stücken interessiert ist (und wer die Foo Fighters mag), dem dürften „Say You'll Haunt Me“ und „Let be Honest“ gefallen. „Imperfect“ und „Threadbare“ würde ich dann eher als gelungene, melodiös gefühlvolle Rockballaden beschreiben.
Aufgrund der Verschiedenheit der Songs und der Zusammensetzung des Albums fällt es mir schwer die Platte zu empfehlen oder eben nicht. Ihr solltet euch selbst einen Eindruck verschaffen und einfach mal in den einen oder anderen Song reinhören.
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