Da das letztes Studioalbum von „Eternal“ bereits 2015 erscheinen ist, sollte man denken, dass nun nach dem 2016er Intermezzo „Destiny“ (als gemasterte Version von 1998) und der Live-CD „Visions of Europe“ (ebenso von 1998 und nur neu gemastert) ein neues Album folgen müsste. Aber Stratovarius machen es spannend… Der Opener „Enigma“ kommt gleich im typischen Stratovarius-Stil rüber. Gefolgt von „Hunter“ eine typische doublebass Nummer, und "Hallowed“ als eher ruhigen Song. Der zweite neue Studiosong „Burn me down“ geht schon etwas in die Richtung Bombast. Trotzdem lassen es sich Keyboarder Jens Johansson und Gitarrist Matias Kupiainen nicht nehmen, ein zweistimmiges Hochgeschwindigkeits-Solo zu zaubern. Was dann auch auf „Kill it with fire“ zutrifft, wo man sich im Solo Klassik-Elementen bedient. Der dritte neue Studiosong „Oblivion“ ist vielleicht etwas Stratovarius untypisch, hat aber dennoch seinen Charm. „Second sight“, „Fireborn“, „Giants“ und „Castaway“ sind dann wieder klassische Speed-Nummern, wie man sie aus den „Glanzjahren“ der Band kennt. Die Ballade „Old man and the sea“ mag für die Band eine gewisse Gewichtung haben, ob man den Song nun unbedingt auf CD packen muss, lass ich mal dahingestellt…
Ebenso die Orchester-Versionen. Zumal der Drum-Sound bei „Fantasy” sehr nach Konserve klingt und programmiert wirkt. Gut arrangiert sind die Songs auf jeden Fall und orchestertauglich sind sie allemal! Für Sammler und eingefleischte Stratovarius-Fans ist „Enigma: Intermission2“ sicherlich ein Muss. Für alle anderen Hörer kann man nur hoffen, dass die Band die Wartezeit
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