Dass sich bei den Amis aus Boston zum Punk auch Elemente des Irish Folk mischen und somit deren Sound ab und zu an die Dropkick Murphys erinnert („Poor, Poor Jimmy“), ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Tatsache geschuldet, dass es sich bei dem Street Dogs Sänger Mike McColgan um ein Gründungsmitglied der Murphys handelt. Er verließ die Bang jedoch relativ schnell wieder, um sich seiner Familientradition gemäß als Feuerwehrmann zu verwirklichen. Ohne Musik schien es dann aber letztlich doch nicht zu gehen und die Street Dogs wurden gegründet.
Das fünfte, self-titled Street Dogs Studioalbum hat mich zunächst einmal aufgrund der vielen Songs beeindruckt. Über 18 Songs auf einem Album kann man nun wahrlich nicht meckern. Als nächstes hat mich dann der authentische, teils verruchte und teils erheiternde (Kneipen-)Sound der Streetpunker umgehauen. Allein durch die Musik wird sofort klar, dass in den Songs über ganz unterschiedliche Inhalte gesprochen wird. Hört man genauer hin, bemerkt man, dass Songwriter McColgan gesellschaftskritische Themen („Up The Union”) ebenso anspricht, wie Lobeshymnen an den Punk („Punk Rock And Roll”). Ich habe gelesen, dass der Street Dogs Punk-Rock die Seelen berührt und tatsächlich hat er das augenblicklich mit „10 Wood Rd.“ getan.
Das Street Dogs Album ist musikalisch ganz große Klasse und ich war von den Songs sofort begeistert. Ich kann die Platte wirklich nur weiterempfehlen.
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