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Strychnos - Undead Unsouls Unbound

VÖ: 15. März 2011   •   Label:  FDA Rekotz

Nun gibt es eine weiter EP mit 5 Tracks, die es ohne Samples und Intros auf eine gute Viertelstunde Spielzeit bringt. Die Dänen selber beschreiben ihren Sound als "Sadistic Hate Metal´ - gut gebrüllt Löwe. Sicher sind STRYCHNOS bösartiger als die Landsmänner Volbeat und auch als Illdisposed, wirkliche Abgründe tun sich aber nicht auf. Das muss ja auch nicht sein. Die Songs klingen irgendwie nach alten Autopsy, es tauchen aber auch Melodien auf, die an ungeschliffene Dissection erinnern. Nach einem eher typischen Opener, der nach langsamem Beginn ordentlich Fahrt aufnimmt, folgt mit ´Bestial Desires´ein kleiner Stilbruch. Der Song rockt nach einem kranken Klaus Kinski Sample straight nach vorn und sorgt automatisch für Bewegung im Nackenbereich. Leider hat die Band produktionstechnische Spielereien eingebaut, die dem Song kurzzeitig den Druck nehmen. Ohne diese wäre ´Bestial Desire´ ein Oberhammer. Die weiteren Songs verzichten wieder auf Experimente und bieten guten Black/Death Metal. Die Songs auf ´Undead Unsouls Unbound´ können überzeugen, für eine so lange Schaffensphase ist eine EP aber etwas wenig. Damit man ein wirkliches Urteil über die Band treffen kann, muss die endlich mal ein komplettes Album auf die Kette kriegen. Lust darauf macht diese EP auf jeden Fall. Zunächst wird es aber eine Wiederveröffentlichung alter Songs geben. Da wird mir der Kult zu künstlich geschürt. Also liebe Musiker: nicht so viel hassen, sondern mucken, mucken, mucken.

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