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Stygian Crown – Stygian Crown

VÖ: 04. Juli 2020   •   Label:  Cruz Del Sur
Angeblich eine Mischung aus Doom und Death Metal (in diesem Fall auf Bolthrower bezogen). Für mich spielen die vier Instrumentalisten mit Sängerin aus Süd Kalifornien Doom Metal mit epischen Passagen. Also kommt ein Vergleich mit Candlemass schon in Frage. Death Metal Elemente finde ich eher nicht, auch wenn die Gitarren ordentlich tief gestimmt sind (was bei Doom aber nicht ungewohnt ist). Sängerin Melissa Pinion verfügt eine sehr prägnante Stimme, die eine klassische Ausbildung erahnen lässt. Einflüsse wie Messiah Marcolin, Dio, Tony Martin oder Johan Langquist höre ich an dieser Stelle. Das passt zu den sehr langen epischen Songs hervorragend. Textlich sind diese oft auf alte geschichtliche Sagen bezogen. Die Lieder können durch beklemmende Schwere, Wehmut und etwas Abwechslung zu überzeugen. An letzterem mangelt es aber noch ein wenig, ziehen sich manche Passagen lavamäßig hin. Da wir es mit Doom Metal zu tun haben werden Genre Fans das aber nicht bemängeln, vielleicht sogar eher genießen. Das Album ist ordentlich heavy produziert, könnte aber ein wenig facettenreicher gemischt sein. Aber auch hier: Geschmacksache! Nummern wie „Devour The Dead“, das akustisch startende „Through Divine Rite“, das etwas nach Avatarium klingende „Trampled under the Earth“ sollten Fans genannter Bands sicher gefallen. Das Finale „Two coins for the Ferryman“ sorgt für einen würdigen Nachgeschmack eines ordentlichen Debütalbums.
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