Zwar ist das Line-Up seit „Pictures“ bis auf den zweiten Gitarristen Mike Rollmann relativ stabil geblieben, jedoch hätte man ja gerade durch so ein eingespieltes Team ein klein wenig mehr Perfektionismus erwartet. Allerdings hatten Sun of Sadness in letzter Zeit einige Probleme mit dem Label, welches auf Grund massiver Geldprobleme Insolvenz anmelden musste, und folglich die Band wieder alleine dastand. Somit stellt „Ghost“ das zweite offizielle Werk des Quintetts dar, welches schon seit ganzen elf Jahren zusammen aktiv ist. Abgesehen der oben genannten Kritik bietet „Ghost“ dennoch einen hohen Anspruch in Sachen komplexer Songideen, die sich dem Hörer erst nach mehrmaligem Verschlingen selbiger offenbaren. Die Lieder warten mit viel Dynamik und Atmosphäre auf, wechseln verstärkt die Tempi und werden letztlich untermalt durch das abwechslungsreiche Gesangesspiel eines Martin Giebners. Ruhephasen bieten neben akustischen Einsprengseln außerdem noch vier Instrumental-Stücke, die für eine gelungene Abwechslung sorgen.
Vermutlich brauche ich einfach nur noch ein Weilchen. Um die Schweden Opeth, die hier vermutlich öfter Pate standen, beispielsweise zu verstehen, brauchte es ja bei Einigen ähnlich viel Zeit und Geduld.
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