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Tank - War Machine

VÖ: 23. Oktober 2010   •   Label:  Metal Minds

Nun wurde ein Teil der Besatzung ausgetauscht und der Kampfwagen einer Generalüberholung unterzogen - und ich finde, dass der neue Anstrich dem Stahlkoloss sehr gut zu Gesichte steht.
Vor allem der neue Frontmann Doggie White (ex-Rainbow/Yngwie Malmsteen, Empire, Cornerstone) macht sich bezahlt. Nun mag man den Briten vorwerfen, zu wenig nach sich selbst zu klingen, doch wen interessiert es, wenn die Band endlich auch mal ein richtig gutes, melodisches Album herausbringt. Die neun Songs sind allesamt volle NWoBHM Breitseiten und erinnern an alte Meisterleistungen von Saxon, Thin Lizzy & Co. Ich für meinen Teil finde das neue Songwriterduo Tucker/White mehr als waffenscheinpflichtig.Während der Anfang der Scheibe druckvoll aber eher etwas bedächtig zur Sache geht, wird mit "Phoenix Rising" mal ordentlich auf das Gaspedal getreten und die Kampfmaschine nimmt ordentlich Fahrt auf - mit "Great Expectations" werden den Motoren dann sogar noch ein paar Pferdestärken mehr abverlangt. "The Last Laugh" gehört für mich mit zu den stärksten Songs des Albums: gradliniger, temporeicher und melodiöser Heavy Metal britischer Prägung.
"War Machine" ist für mich das stärkste Tank Album ever und die Herren haben bei ihrer Besetzungspolitik alles richtig gemacht. Das Comebackalbum der britischen Kampfmaschine liefert qualitativ hochwertigen Heavy Metal mit Stadionqualität!

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