Vergleiche mit MAGNUM sind gar nicht so abwegig, denn Hughes setzt zwar auf deutlich dominantere Gitarren, aber seine Songs aber allein schon durch seine Stimmfarbe immer eine gewisse Weichheit. Und dabei reden wir nicht von weichgespültem Poserrock, sondern von die Hörern umschmeichelnde Melodien und einer grandiosen Stimme. Wer bei „Hurricane“ nicht ins Schwärmen gerät, hat sich wohl gegen Ohrwürmer impfen lassen. Ein Song, der glatt auch auf dem grandiosen „Spellbound“ Album seinen Platz gefunden hätte. Aber auch der Opener „Fearless“ begeistert durch seine Kombi aus Melodie und Gitarrenriffs. So geht Hard Rock. „The Miracle of Life“ lädt gleichermaßen zum rocken und träumen ein. Unglaubliche Gitarrenmelodien ergänzen den eingängigen Gesang von Meister Hughes. Die zehn Titel bleiben selten unter 5 Minuten, so dass TEN letztlich fast eine Stunde beste Unterhaltung liefern und dabei keine songwriterischen Schwächen offenbaren. Mit dem epischen „The Longest Time“ findet „Here Be Monsters” genau den richtigen Abschluss und man möchte das Album sofort nochmal hören. Es ist erstaunlich, dass Gary Hughes noch nicht zum Stammpersonal der zahlreichen Multiple-Singer-Combos von AVANTASIA bis MSG gehört, denn seine Stimme ist nicht nur unverwechselbar, nein, sie verzaubert auch mit ihrer verletzlichen und gleichsam fesselnden Art, wie kaum ein anderer Sänger im harten Rock. „Here Be Monsters“ dürfte gut und gerne als das stärkste TEN-Album seit dem unerreichten 99er „Spellbound“ Meisterwerk in die Geschichte der Band eingehen. Pflichtkauf.
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