Die Songs haben Druck und Eingängigkeit und werden durch geschickte Breaks spannend gehalten. Es fällt positiv auf, dass die Band die Songs nicht nach „Schema F“ zusammenschustert. So gibt es nur gelegentlich auch mal cleane Vocals, die insbesondere bei ´Burnt To Ashes´ gut funktionieren. Auch setzt die Band die Synthesizer sporadisch, aber effektiv ein. In der ersten Hälfte kann die Platte überzeugen, auch wenn sie der Szene keinen neunen Impuls gibt. Leider fällt das Niveau mit fortdauernder Spielzeit ab. Ich hab den Eindruck, dass die Jungs da mit einer knappen Stunde Spielzeit zu viel wollten. Die Songs sind einfach nicht mehr so packend, sondern bieten Standartkost. Das Potential ist bei THE DEAD LAY WAITING auf jeden Fall da. Wenn sie sich darauf fokussieren, weniger, aber dafür gute Songs zu schreiben, sollte die Popularität über die Insel hinaus steigen. Da heißt es abwarten und Tee trinken.
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