Folk-Punk, wie beim Song „Randy Dandy-Oh“ zu hören, ist durch Bands wie The Real McKenzies oder die Dropkick Murphys nichts Außergewöhnliches mehr. Wenn sich dazu nun aber noch Polkaklänge – wie im instrumentalen Goblin Humppa – gesellen, entsteht schon ein besonderer Sound. Die Jungs leben traditionellen europäischen Folk und Streetpunk aus und das macht sich auch in der Musik bemerkbar. Schnellen Folk gibt’s im „Gintlemen’s Club“, Polka findet sich bei „Polka Never Dies“ und die Möglichkeit zum gypsy dance bei „Black Sea Gale“. Wer auf Shanties steht, bekommt auch die noch geboten (z. B. „Turbo Island“).
Ist schon sehr interessant was The Dreadnoughts musikalisch so anstellen. Der Mix aus Folk-Punk, Polka und Street-Punk bedarf zwar einer kurzen Eingewöhnung, wenn man aber eine gewisse Zuneigung zum Polka mitbringt, machen die Songs nach kurzem Reinhören richtig Spaß und gute Laune. Einziger Minuspunkt der Platte sind für mich die relativ vielen Instrumentalstücke. Eins steht aber dennoch außer Frage: The Dreadnoughts kann man nicht so schnell mit anderen Bands verwechseln und live gehen die Kanadier sicher auch richtig gut ab. Wer die Jungs einmal live erleben möchte, kann das genau jetzt, und zwar während der European Tour im Januar und Februar tun.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren