Das Decibel Magazin hat Rick Rozz kürzlich gefragt, was er in all den Jahre über das Schreiben eines Death Metal Songs gelernt hat. Die kurze Antwort: „Less is more“. Dieser Einsicht frönen THE END eindeutig. Die Songs bieten die Essenz des simplen Death Metal in hoher Qualität. Es ist eine Kunst, die Songs einfach und trotzdem spannend zu halten. Simple, not easy sagt der Engländer so treffend. Bei einem neuen Projekt gestandener Szenegrößen besteht immer die Gefahr eines Schnellschusses. Diese Klippe umschiffen THE END gekonnt. Das liegt sicher auch daran, dass einige Songs eigentlich für den MASSACRE Nachfolger (´M´) INC geschrieben wurden und daher zum Teil schon Jahre auf dem Buckel haben. In aller Regel kommen die Songs mit ordentlich Dampf im Midtempo aus den Boxen. THE END klingen nie wie ein MASSACRE Wannabe. So erinnert das Riffing von ´Silent Screams Of Death´ eher an CARCASS. Zum Ende des Songs gibt es dann noch ein unverkennbares Rick Rozz Tremolo Solo. Hervorzuheben sind die Vocals, die geschickt zwischen Growls und Schreien variieren.
Diese EP ist ein eindrucksvolles erstes Lebenszeichen einer neuen Old School Death Metal Band gestandener Musiker. Nun müssen THE END live und über Albumlänge beweisen, dass sie das Level halten können. Ich bin da optimistisch.
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