´The Facts And Terrifying Testament Of Mason Hamilton: Tsathoggua Tales´ bot kompromisslosen Mid Tempo Death Metal, der mich begeistern konnte. Das aktuelle Album ist mir für eine Death Metal Scheibe einfach zu nett ausgefallen (´This Is The End´). In dem Info wird Rogga Johansson's Gitarrenarbeit als „ 6 string violent vibrations“ beschrieben; da fehlt mir der Zusatz „and enchanting melodies.“
Auch diese Platte macht mal wieder klar, wie schwer es ist, Melodien in einer Death Metal Platte zu verarbeiten, ohne dass diese an düsterer Intensität verliert. Der andere Schwachpunkt der Scheibe sind die vielen und langen Intros. Die sollen wohl für eine morbide Atmosphäre sorgen. Bei mir gelingt ihnen das nicht und sie nehmen der Platte auch noch den Zug. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass mir das introfreie ´ Rise - The Advent Of The Crooked Man´ noch am besten gefällt. Sicher sind auch die restlichen Songs nicht schlecht, aber über weite Strecken klingen sie mir zu uninspiriert. Bei der Masse an exzellenten Releases alter und neuer Bands im Death Metal braucht es schon etwas mehr um zu überzeugen. Besonderen Wert legt die Band auf das lyrische Konzept. „Die Songs erzählen eine außergewöhnliche, düstere und morbide Konzept-Horror-Geschichte inspiriert von den Werken H.P.Lovecraft’s und E.A.Poe’s.“ heißt es. Ich kann dazu nichts sagen, weil mir die Texte nicht vorliegen. Morbide Horrorgeschichten gab es hartnäckigen Gerüchten zufolge aber schon häufiger im Death Metal. Ich halte es da eher mit John Tardy und sehe die Stimme als Instrument. Was Kam Lee singt, versteht man eh kaum und solange es kein Nazi Scheiß ist, ist es mir auch relativ schnuppe. Bei der Besetzung und der Qualität der Vorgängers hatte ich wesentlich mehr erwartet als dieses durchschnittliche Death Metal Album.
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