Düster, extrem heavy und mit einem modernen Groove, der in Kopf und Beine geht, so rockt sich das Quintett, dessen rythmisches Rückgrat ein gewisser Vesa Ranta bildet, gefühlvoll und getragen durch die – in die beiden Instrumentalstücke "Harvest Bell" und "Karsiko" eingebetteten - acht Songs. Natürlich erfindet man das stilistische Rad nicht neu und auch den Genre-Klassikern kann "Harvest" nicht das Wasser reichen, dafür fehlt es dem Material noch zu sehr an Substanz und Wiedererkennungswert. Aber das Album stellt durchaus eine Bereicherung für Fans des atmosphärischen Gothic Metals dar, nicht zuletzt, wegen der extrem druckvollen Produktion und dem erstklassigen wie zeitgemäßen Sound, den kein geringerer als Hiili Hiilesmaa besorgt hat und die das solide Songmaterial erst über den Durchschnitt heben. Ein Meilenstein ist "Harvest" nicht, aber Freunde von Sentenced, To Die For, Poisonblack oder Havayoth dürfen hier gerne mal ein Ohr riskieren.
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