Endlich scheint die leidige "Black Metal: Ja oder nein?"-Diskussion vorbei zu sein und selbst größte Bandhasser mussten einsehen, dass Cradle Of Filth einfach stur ihren eigenen Weg gehen. Mein Insidertipp: Einfach andere Bands hören!
Cradle-Fans dürfen wieder mal blind zugreifen. Zwar singt/kreischt Dani Filth neuerdings etwas tiefer und hört sich nicht mehr ganz so wie Donald Duck auf Speed an, als man das von früheren Veröffentlichungen gewohnt ist. Das tut jedoch der Tatsache keinen Abbruch, dass man auf "The Manticore And Other Horrors" seine Stärken gnadenlos ausspielt. Und die lauten: Hörspielatmosphäre, Dramatik, Epik, Kitsch und klasse Songs. Der Oberhammer ist das mit einem fiesen Punk/Rock'n'Roll-Riff veredelte "For Your Vulgar Delectation". Der Vorwuft der Verweichlichung greift in jedem Fall völlig ins Leere, sind die meisten Riffs doch tief im Thrash-Metal verwurzelt.
Fazit: Cradle Of Filth haben ihrer ohnehin ansehnlichen Diskografie ein weiteres Highlight hinzugefügt.
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