Außerdem gibt es das Quintett auch schon seit 2008, zudem kann man auf zwei Longplayer zurückblicken: “Coma Heart” (2010) und “Velvet Black Sky” (2012). Wenn die Adjektive authentisch oder real zutreffen, dann hier. Und von street credibility gar nicht zu reden...
Denn THE MARIANA HOLLOW machen überaus düsteren rockigen alternative Metal. Inspiriert von legendären Alternative-Songwriters des letzten Jahrhunderts (A PERFECT CIRCLE, KATATONIA TYPE O NEGATIVE, NIRVANA, ALICE IN CHAINS oder ANATHEMA) erschaffen die fünf Londoner einen überaus dynamischen, aber zugleich auch melancholischen Sound, dem durch die kraftvolle Stimme von Frontfrau Rebecca Spinks das besondere Etwas verliehen wird. Eine berauschende Mischung aus rockigen Melodien, rockigen Riffs und rockiger Melancholie, dabei gerät das Metallische mitunter allerdings in den Hintergrund.
Der Opener der schon im August erschienenen EP "Scars, Not Wounds", zu dem Anfang des kommenden Jahres auch ein Video erscheinen wird, zeigt den charakteristishen Sound von THE MARIANA HOLLOW. Da wird die alternative Düsternis von A PERFECT CIRCLE mit energetischer Härte und unverwechselbarem Gesang angereichert. Fast schon optimistisch frech kommt dann 'Don't loose your head' daher, ein Muss für jeden Rock-Bar-Besitzer. Mit einer "catchy-melody" präsentiert sich in der Folge 'Sanzu', allerdings immer wieder unterbrochen durch ruhigere, nachdenkliche und melancholische Passagen, die mitunter an INCUBUS gemahnen. Das akustische Interludium 'Adrift' leitet dann zum titelgebenden Track über, der von den alternative angehauchten Passagen fast schon old-school-mäßig an einen 80er/ 90er Rocksongs erinnert.
Kurz: THE MARIANA HOLLOW zeigen auf ihrer EP "Scars, Not Wounds" großes Potenzial, indem sie Alternative Rock im Stile von A PERFECT CIRCLE durch riffige rockige Härte und durch die rockröhrige Stimme von Frontfrau Spinks aufmetallen. Man kan für die Zukunft gespannt sein...