Zwei Jahre nach "Fear Itself" liegt nun das schmissig betitelte "Casket Case" vor. Und mit "A Party At Crystal Lake" geht es gleich wie erhofft nach vorne los. Auch die folgenden Songs können mit kleinen Abstichen voll überzeugen. Doch dann geht "Casket Case" leider irgendwie etwas die Luft aus. Kann es an der (für eine Punk-Scheibe) relativen Länge von knapp einer Stunde liegen? Es hat sicher Gründe, dass fast alle Klassiker dieses Genres mit der Hälfte der Spielzeit auskommen. "Value For Money" ist ja erstmal nichts Schlechtes, aber irgendwann strengt das Anhören der immer gleichen "Ohoho-Chöre" doch an. Zwar sind THE OTHER um Abwechslung bemüht und nehmen den Fuß auch mal vom Gaspedal, doch wirken gerade diese Parts manchmal doch – mit Verlaub – langweilig. Nicht falsch verstehen: "Casket Case" ist keinesfalls schlecht, doch war die Hitdichte auf oben genannten Alben irgendwie höher.
Ich empfehle beim nächsten Mal wieder etwas mehr Kompaktheit und den Fokus auf die Stärke der Band, will heißen: Schmissige Arschtreter! Bis dahin empfehle ich die anstehenden Liveshows. Denn mit nem Bier in der Hand vor der Bühne macht diese Band defiitiv immer Spaß.
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