Mittlerweile zum Quartett geschrumpft und daher nur noch mit einer Gitarre im Line-up, besinnen sich The Red Chord, nach dem progressiver anmutenden Vorgänger 'Prey For Eyes', nun wieder auf geradliniges Songwriting. Doch dieser Umstand schadet 'Fed Through The Teeth Machine' in keiner Weise. Mit einem durchaus druckvoll produzierten Sound, an dessen Produktion die Band dieses Mal selbst beteiligt war, wird über die gesamte Spielzeit ein sehr hohes Aggressionsniveau erreicht und aufrecht erhalten. Die zwölf Songs fügen sich außerdem nahtlos aneinander, stellenweise merkt man überhaupt nicht wie ein Track den nächsten ablöst und das Album einem nur so durch die Gehörgänge fegt. Nummern wie 'Hour Of Rats' machen zudem deutlich, wie facettenreich TRC dabei zu Werke gehen. Hier gesellen sich Blasts neben eingängige Gitarrenparts und verschiedene, sich im Midtempo abspielende, fast groovige, Riffvariationen. Das alles in ständiger Begleitung eines mächtig shoutenden Guy Kozowyk, welcher laut eigener Aussage textlich eine Reihe eigenartiger, teils autobiografisch beinflusster, Unglücksfälle skizziert. Den einzigen Wermutstropfen bildet meiner Ansicht nach das Wegrationalisieren der zweiten Gitarre, denn auch wenn im Studio alles dick produziert worden ist, steht auf einem anderen Blatt, ob es live auch noch funktioniert. Abgesehen davon liefern The Red Chord mit 'Fed Trough The Teeth Machine' eine sehr fette Scheibe, von der ich mir gut vorstellen kann, dass sie die allmorgendliche Fahrt zur Arbeit musikalisch interessant gestaltet und einen zudem noch fünf Minuten schneller ans Ziel führt.
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