Der Stil des Quartetts ist am besten zu beschreiben als Alternative Rock. Nach einem gefühlt langen Intro des Openers Strange, Strange Times rumpelt die Mucke los, hier und da mal mit Spannung aufbauenden Dissonanzen. Technodrone geht schneller ans Werk und ist eine Uptemponummer, die spätestens mit dem Refrain das Mitwippen einfordert. Technodrone wurde umgehend mein Lieblingslied auf dem Album. Russel Clarkes Stimme und Betonung - besonders beim Lied Do You Feel Like You're Paranoid? - erinnern mich an Roger, bekannt durch BLUMENTOPF, der mindestens im Duett mit DIE HAPPY mal was anderes machte als Hip-Hop/Rap. So geht man in den folgenden Nummern abwechslungsreich zu Werke, und immer mit eingängigen Refrains. The Devil Comes With A Smile hat durch den knarzigen Bass in Verbindung mit der Schlagzeugbegleitung ein paar THE WHITE STRIPES Momente. Mit Another Fucking Day findet das Album Strange, Strange Times einen würdigen Abschluss.
Insgesamt hat mich das Album sehr gut unterhalten durch die Stimme des Sängers, die Kompositionen samt Arrangement und den Bandsound.
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