Dabei wird die aktuelle mystische Tiefe allerdings nicht wie auf dem Zweitwerk mit langen Epen, sondern mit kompakten Songs erzeugt. Was "Witching Hour" allerdings nicht weniger bedrohlich klingen lässt. Schwadorf und Konstanz machen genau das, was sie am besten können und liefern ein opulentes Schauer-Metal-Märchen über Hexen mit soliden Songs auf gutem Niveau ab. Überraschungen sucht man dabei vergebens. "Cannibal Witch" und "The Wood Hag" stechen positiv hervor, wirklich überragende Hits oder Übersongs findet man wiederum leider nicht.
Wirklich grandios ist allerdings das herausragende und stimmige Artwork sowie die Aufmachung der 2-CD-Buchedition, welche einzigartig ist und diesbezüglich zum Besten gehört was bisher in dieser Richtung aufgelegt wurde. Zwar sind die beiden Ambient-Tracks auf der Bonus-Disk verzichtbar und hätten technisch auch als Bonus auf CD eins gepasst und dort wohl mehr Beachtung erfahren, but who cares...
THE VISION BLEAK – Fans werden von Album Nummer fünf wohl kaum enttäuscht werden.
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