Während ich beim kurzen Intro des Openers „See How You are“ noch skeptisch abwartete, wurde mir in Sekunde 30, nämlich in dem Moment als Gesang und Instrumente lospreschten, klar, dass das Album ein Meisterwerk sein musste.
Das letzte, 2007 herausgebrachte Album „Genuine Sense Of Qutrage“ bewies durch die zahlreichen Guestvocals, u. a. von Lemmy (Motorhead), Andrem Neufeld (Comeback Kid) und Lou Koller (Sick of It All), dass sich das Quintett in der Szene einen Namen geschaffen hatte. Und das wundert mich bei der musikalischen Gradlinigkeit keinesfalls. Zwar handelt es sich bei dem Sound nicht um straighten NYHC, aber eben auch nicht um den typisch modernen Metalcore. Zwar findet man metalcoretypische schnelle Gitarrenhooks und Breakdowns, Doublebasstechniken und häufig einen gutturalen Gesang, aber es fehlen (was mir ganz gut gefällt) die doppelläufigen Melodiegesangslinien, d.h. die melodischen Clean-Vocal-Anteile. Bei „Seize The Fire“ erinnern The Warriors zumindest gesanglich an Heaven Shall Burn.
Auf „See How You Are“ paaren sich groovige Cross Over Elemente („Here We Go Again“) mit der Wut und der Aggression des Oldschool Hardcores. Ab und zu lockern klassische Backgroundshouts („The War Unseen“) die Songs auf. The Warriors haben ein Album vollbracht, das genau meinem Geschmack entspricht, das pusht und das wieder und wieder gehört werden will. Also, nicht lang überlegen, sondern zugreifen!
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren