Ganze 46 Stücke, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen, gibt es in über drei Stunden Spielzeit auf die Ohren. Dabei sind die orchestralen Arrangements wirklich Extraklasse. Vielleicht genau die richtige Musik, um in der heutigen, schnelllebigen Zeit mal zu entfliehen. Neben dem klassischen Aspekt und dem Operngesang sind auch die E-Gitarren öfters mal vertreten. Dennoch ist dieser Schwedenhappen mir etwas zu mächtig, um ihn gänzlich verdauen zu können. Mit der Zeit nervt mich persönlich auch der opereske Gesang und das hohe Geträller. Musikalisch und rein objektiv ist „Beloved Antichrist“ sicherlich ein erhabenes Werk epischen Ausmaßes, doch die genannten Punkte hindern mich leider daran eine höhere Wertung zu geben. Ich halte es da lieber mit früheren Werken wie den grandiosen THERION-Alben „Lepaca Kliffoth“ und „Theli“, welche noch als Symphonic Death Metal bezeichnet werden dürfen. Trotz allem: Hut ab vor dieser Leistung. Hier steckt viel Liebe und Arbeit drin, was auch mit honoriert werden muss.
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