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Thoughtsphere - eos

VÖ: 28. August 2003   •   Label:  B-Mind / Connected

In der Zwischenzeit konnte sich die Band einen Deal mit B-Mind Records an Land ziehen und veröffentlichte dort ein Album, welches ich aber nicht kenne. Hier nun die neue CD der Düsseldorfer, die es in sich hat! Verdammt, das nenne ich mal eine Steigerung. Feinster eigenständiger Progressive Metal, der druckvoll produziert wurde, mit gutem, eigenständigen Gesang schallt mir aus den Boxen entgegen. Teilweise ist die Angelegenheit ganz schön verzwickt, weist aber immer auch eingängige Melodien auf. Keine Frage: Thought Sphere haben sich mit diesem Album eine Menge Mühe gegeben. Und noch etwas zeichnet sie entgegen vieler ihrer Genre Kollegen aus: hier wird nicht einfach hemmungslos bei den Prog Größen geklaut, sondern ein eigenständiges Süppchen gekocht. Wenn man denn nun unbedingt Vergleiche ziehen will, würde ich mittelate SIEGES EVEN heranziehen, obwohl es auch das nicht 100%ig trifft. Die Mucke ist recht hart, kommt (GsD) ohne Keyboards aus und dürfte somit auch Power Metal Fans schmecken. Witzig / klasse ist auch die SPANDAU BALLET Coverversion „Gold“ geworden (Ihr kennt den Song alle aus der TV Werbung). Bei den Eigengewächsen gebe ich jetzt mal den Opener „Each Passing Moment“ und das dramatische „Prophecy“ als Hörproben an, obwohl der Rest des Materials nicht abfällt. Im Gegenteil: den absoluten Hammer, den Titelsong „eos“, hebt man sich bis zum Schluss auf. Fazit: Thought Sphere gehören mit diesem Album zur qualitativen Elite des deutschen Progressive Metal.

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