Dabei scheinen eine Herde blauer Schafe auf den ersten Blick kein so kniffliger Fall zu sein, dass die TKKG Freunde Verstärkung bräuchten. Doch was harmlos klingt, stellt sich letztlich möglicherweise als finanzieller Ruin für Bauer Butzmann heraus. Da die TKKG Band gerade Ferien auf dem Hof des wortkargen Bauers macht, liegt es nah, dass sich auf die Fährte des Schaffärbers machen. Die Spur führt zunächst zum streitbaren Nachbarn Koppensteiner und an den Stammtisch der Artelsbacher, wo man nicht gerade gut auf Bauer Butzmann zu sprechen ist.
Martin Hofstetter kehrt mit seinem Buch zum neuesten TKKG Fall der Millionenstadt den Rücken und sucht sich die ländliche Idylle als Umgebung aus. Was sich zunächst wenig spektakulär anhört, entwickelt sich aber doch zu einem recht attraktiven Fall bei dem Spürnasen gefragt sind.
Ich stehe Detektivfällen um Bienenstöcke, Kühe, Zuchtfische usw. eher etwas skeptisch gegenüber, zumindest wenn es um die Frage der Attraktivität für erwachsene Hörer geht. Bei den FÜNF FREUNDEN scheint diese Zielgruppe mittlerweile gegenüber den jüngeren Fans etwas stärker in den Hintergrund zu treten, wohingegen die DREI FRAGEZEICHEN in den letzten Folgen doch eindeutig Stoff für etwas ältere Rätselfreunde geboten haben. TKKG bewegen sich auch mit der aktuellen Folge irgendwo dazwischen und nach dem Relaunch der Serie scheint man noch etwas die Orientierungseckpunkte auszuloten. Mit „Die blauen Schafe von Artelsbach“ hat man eine gelungene Schnittmenge gefunden, auch wenn der Titel für erwachsene Fans weniger attraktiv erscheinen mag. Plot und Umsetzung sind so angelegt, dass jugendliche und erwachsene Hörer gleichermaßen Gefallen am 188. Fall der TKKG Freunde finden können.
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